Dieser Draht wird mit RG213-Koaxkabel gespeist, welcher zu einem Anpassgerät (Pi-Filter) im Dachboden führt. Viele Radiale, welche im Dachboden verspannt sind, dienen als Gegengewicht. Die Anpassung gelingt zwischen 80 und 20 m. Zwar ist die Antenne nicht so gut wie ein Dipol, dafür ist sie sehr unauffällig. Probleme mit BCI und TVI habe ich nicht.
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Und es ging doch! Als 80-m-Antenne diente ein 9 m langes, im Dachboden
verspanntes Stück Draht. Eigentlich als Notbehelf gedacht, leistet er
mir immer noch treue Dienste. Das Bild unten zeigt die Anpass-Spule. Als
Spulenkörper dient die Papprolle einer Klopapierrolle. An die Anzapfung
kommt die Seele des Koaxialkabels, an das eine Ende der Antennendraht und
an das andere Ende der Mantel des Koaxialkabels und viele Radiale. Berechnet
wurde die Spule mit einem kleinen DOS-Programm
(siehe Bild 8 KB) von DL5FY, welches
auf einem Artikel von DJ3RW basiert (160mant.zip, 36
KB).
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Die Anpass-Spule. Hier nochmals die Anpass-Spule im Detail. Mit
dieser Konstruktion sind mir immerhin DX-Verbindungen in RTTY gelungen.
Regelmässige und zuverlässige Verbindungen nach Mittelschweden
waren in der Winterzeit in Amtor und RTTY kein Problem. Als 20-m-Antenne diente ein Halbwellendipol, der ebenfalls im Dachboden verspannt wurde.
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HB9CV. Für das 2-m-Band benutze ich eine HB9CV unter Dach. Obwohl diese Lösung für den spärlichen OV-Verkehr völlig ausreichend ist, gehört das Errichten eines Antennenmastes seit Jahren zu meinen nächsten Projekten. Mal sehen, wann dies realisiert wird. |